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Europäische Norm EN 17092:2020

Die EN 17092-1:2020 ist Teil der aktuellen Normenreihe EN 17092:2020 und beschreibt entsprechende Definitionen und Prüfverfahren hinsichtlich Ergonomie, Zoneneinteilung, mechanischen Eigenschaften und Stoßabriebfestigkeit zur Untersuchung und Klassifizierung der in EN 17092-2 bis EN 17092-6 gestellten Anforderungen an Motorradfahrerschutzkleidung.

Bei der Bestimmung der Stoßabriebfestigkeit nach der Darmstadt Methode in EN 17092-1:2020 wird der Sturz eines durchschnittlichen Motorradfahrers auf eine reale Fahrbahn und anschließendes Rutschen bis zum Stillstand simuliert. Dazu wird das translatorische Rutschen des realen Sturzes in ein rotatorisches Rutschen mit der Sturzsimulation transformiert.

Für die unterschiedlich stark gefährdeten Zonen des menschlichen Körpers bei einem Sturz wird dieser gemäß Norm in drei Zonen eingeteilt (in der Darstellung farblich gekennzeichnet).


Zoneneinteilung in Anlehnung an EN 17092-1:2020 (Quelle: [DIN EN 17092-1, 2020], eigene Aufbereitung)

Je nach Einsatzposition und angestrebter Zertifizierungsklasse (AAA, AA, A oder B) muss die Materialprobe den Stoßabriebversuch bei unterschiedlichen Ausgangsdrehzahlen bestehen. Ein Test gilt als bestanden, wenn der Durchbruch an der Probe nach dem Versuch unter den hier genannten Bedingungen kleiner als 5mm ist. Der Test ist unter den Winkeln 0°, 45° und 90° zur Kettrichtung des Textils oder unter den Winkeln 120°, 240° und 360° des Leders durchzuführen.

Ausgangsdrehzahlen zum Zeitpunkt des simulierten Sturzes (Quelle: CEN: [DIN EN 17092-2,3,4,5, 2020], eigene Aufbereitung)

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